Wir arbeiten nach einem ganzheitlichen Bildungskonzept, orientiert an den Rahmenlehrplänen des Verbandes deutscher Musikschulen.
Unsere musikalische Bildung und Erziehung fördert die Entwicklung der schöpferischen Wesenskräfte des Menschen. Im Zentrum steht die Individualität des Schülers mit seinen spezifischen Begabungen und Lernzielen. Sie verlangt von den Pädagogen stetes Einfühlen, eine flexible, sich immer wieder neu erfindende, integrative Unterrichtsführung. Unser umfassender Bildungsanspruch schließt die emotionale, intellektuelle, motorische und soziale Entwicklung mit ein. Wir arbeiten nach dem personenorientierten Ansatz, der sich an den Bedürfnissen nach erfolgreicher, kreativer Betätigung orientiert. Er steht für einen Unterricht, den die Schüler in Inhalt und Form entscheidend beeinflussen können, einen Unterricht, der ihnen Verantwortung überträgt und der sich durch die gegenseitige Wechselwirkung zwischen Lehrendem und Lernenden gestaltet. Die Vielseitigkeit der Ausbildung und die Förderung der kreativen Fähigkeiten werden durch Einzel- und Gruppenunterricht, sowie Kurse, Ensemble- und Ergänzungsfächer verwirklicht.
Die Lehrkräfte unserer Schule verfügen über eine breit gefächerte musikalisch-künstlerische Fachausbildung sowie über ausgeprägte kommunikative und methodische Kompetenzen.
Wir garantieren ein sorgfältig aufeinander abgestimmtes Unterrichtskonzept:
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Das Klanghaus bietet Kindern vom ersten bis zum sechsten Lebensjahr eine vielseitige musikalische Elementarausbildung an. Die ursprünglich im Menschen angelegte Einheit von Musik, Bewegung und Sprache bestimmen unser ganzheitliches Unterrichtskonzept für diese Altersstufe.
Der Kindertanz vom vierten bis zum sechsten Lebensjahr möchte die Lust an der Bewegung erhalten, verstärken und differenzieren. Der Körper als „Instrument“ des Tanzes erhält neue Ausdrucksmöglichkeiten und wird zu neuen gestalterischen Qualitäten geführt.
Instrumental- und Vokalunterricht stellen die Basis für intensives Musizieren allein und in der Gruppe dar. Wir bieten nahezu alle Instrumente ab dem fünften Lebensjahr im Gruppen- und Einzelunterricht an.
Der Beginn des Instrumentalspiels knüpft an die Prinzipien der Elementaren Musikpädagogik an und findet in kleinen Gruppen von zwei bis vier Kindern statt. Der Instrumentalunterricht in Gruppen unterstützt die Kinder in ihrem Wunsch nach Kontakt, Interaktion und sozialer Auseinandersetzung. Gemeinsames Musizieren und Vorspielen sind von Beginn an musikalische Arbeitsmethode. Improvisationen und Kompositionen sind wichtige Lernfelder. Das Hören, Reagieren, Einordnen, Hervortreten, Beobachten und gemeinsame Agieren und Erleben stärkt die Kinder in ihrer musikalischen und sozialen Entwicklung. Dabei entwickelt sich eine ausgleichende Balance zwischen individueller Einzelleistung und Sozialisation. Das Zusammenspiel ist ein entscheidender Motivationsgeber, das den musikalischen Spielraum und die Erlebnisfähigkeit entscheidend erweitert. Der gemeinsame Unterricht wirkt von Beginn an isolierter musikalischer Tätigkeit entgegen. Idealerweise wechseln sich reproduzierende und schöpferische Vorgehensweise ab, ergänzen sich oder gehen auseinander hervor und leiten ineinander über. Dabei arbeiten alle über den gesamten Unterrichtszeitraum gemeinsam an musikalischen Aufgabenstellungen.
Unsere flexiblen Unterrichtssysteme (Flexsysteme) ermöglichen zahlreiche Unterrichtsformen, die dem jeweiligen Entwicklungsstand der Schüler optimal entsprechen. Neben Gruppen- und Einzelunterricht können so auch Kombinationen aus beiden Unterrichtsformen, Simultanunterricht oder mehrmaliger wöchentlicher Unterricht praktiziert werden.
Ergänzungs- und Ensemblefächer sorgen für positive Lernerfolge und Spaß durch gemeinsames Musizieren in der Gruppe. Angeboten werden sowohl vertiefende Spezialkurse, als auch Basiskurse, die ohne weiteres Üben zu Hause Freude bereiten.
Unsere jeweiligen Angebote in den einzelnen Zweigstellen entnehmen Sie bitte den Standorten.
