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Wer oder wo ist eigentlich Lindenberg?

Wetterkarte

Die Idee der TE08A veranlasste unsere beiden Klassen gemeinsam am 12.03.2009 eine Exkursion zum Wettermuseum nach Lindenberg durchzuführen. Der Ausflug zum Traditionsstandort der Aerologie integrierte sich förderlich in die Thematik, mit der wir uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt im Wirtschaftsunterricht beschäftigen. Wir erhofften uns Informationen über Ursachen und Folgen des Klimawandels, zum Klimaschutz und welche Verhaltensweisen dazu beitragen. Uns beschäftigte vorab die Frage: "Ist der Mensch alleiniger Verursacher des Klimawandels?"

Wir erhielten eine Führung durch die Ausstellung, in der wir Auskünfte über die historische Entwicklung der Meteorologie erhielten. Wir bestaunten viele verschiedene Messinstrumente, Dokumente von Messverfahren sowie Forschungsaktivitäten. Uns wurden die Funktionsweisen von bekannten Messgeräten wie Baro-, Thermo- und Hygrographen leicht verständlich erklärt, doch spannender waren die bei uns bis dahin unbekannten Messgeräte, wie der Sichtmesser oder der Wolkenspiegel.Globale Erwärmung? Hier als

Nachdem wir die Zeitreise durch die Wetterkunde durchlaufen haben,machten wir uns nach kurzer Verschnaufpause auf den Weg ins Observatorium. Täglich um 12.00 Uhr sowie zu drei anderen Zeitpunkten findet dort der Aufstieg eines Wetterballons statt. Nachdem der Ballon in den Wolken verschwand, ging es weiter zur Ballonhalle 2.

 

 

Start eines WetterballonsIm Garten der Ballonhalle wurde uns eine sehr interessante Lattenzaunkonstruktion gezeigt. Bei dieser wurde mit Hilfe der Länge der jeweiligen Latten die Durchschnittstemperatur pro Jahr dargestellt. So konnte man anschaulich Rückschlüsse ziehen, ob bereits erkennbare Klimaveränderungen bestehen.

Weiterhim erkundeten wir im Inneren der Ballonhalle 2 die Drachen- und Radiosondenausstellung. Wir erhielten einen umfangreichen Abriss über die Geschichte und Entwicklung historischjer, meteorologischer Drachen. Auch den Drachen mit dem der Höhenweltrekord von 9740 m im Jahre 1919 von Herman Schreck aufgestellt wurde, konnten wir dort begutachten.

Die Kernpunkte der Radiosondenausstellung sind die charakteristischen Radiosonden, die kompletten Radiosondengespanne der jeweiligen Epochen sowie allgemeine Erläuterung.

Museumsleiter Dr. Stiller erklärt, wie früher mit Drachen geforscht wurdeDamit beendeten wir eine interessanten Exkursionstag, an dem wir die Schwerpunkte der Tätigkeiten und Forschungsarbeiten des Wettermuseums Lindenberg kennenlern durften.

Text

W 07

Bilder

TE 08A

Layout

U. Thieme

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