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Treffen mit dem Streetworker im H2O


Am 17.03.2010 haben wir uns mit dem Streetworker vom H2O des Jugendbegegnungs- und Beratungszentrums am Wasserturm getroffen.
Der Streetworker lies uns entscheiden, was wir für Themen ansprechen wollten. Wir erzählten von unseren Erlebnissen und Geschichten, die wir gehört hatten und bekamen somit auch gleich unsere Fragen beantwortet. Der Streetworker erzählte uns auch von den "Bandenkriegen" zwischen den Rechten und Linken in unserer Stadt. Nach dem wir zusammen alles besprochen hatten, zeigte er uns noch weitere Räume im H2O. Hier gibt es viele Möglichkeiten sich zu beschäftigen, z.B. einen Musik- und Bastelraum, eine Bibliothek und Aufenthaltsräume für Jugendliche. Dort gibt es auch bestimmte Räume, wo Jugendliche über ihre Probleme reden können. Im Erdgeschoss gibt es Schlafzimmern, dort kann man sich ein Bett mieten. In diesen Räumen kannst du feiern und danach auch übernachten.
Es war sehr interessant und lustig!










Essen im "Diebels" am Händelhaus

Nach dem wir den Tag mit dem Streetworker begannen, gingen wir 17:00 Uhr ins Diebels am Händelhaus. Es gab viel Auswahl auf der Speisekarte und reichlich Atmosphäre. Wir bestellten uns Nudeln, Kesselgulasch, Hamburger, Baguette und Eis. Das Essen und die Stimmung waren sehr gut, so dass wir über 2 Stunden dort verbrachten.





Theatervorstellung "DNA" von Dennis Kelly


Mit voll gegessenen Magen machten wir uns dann auf zur 20:00 Uhr-Vorstellung ins "Neue Theater".
Das Theaterstück thematisiert das Thema Jugendliche, Cliquen und Mutproben.

Es handelte davon, dass ein Jugendlicher namens Adam einer Gruppe angehören wollte und dafür einige Mutproben bestehen musste.
Am Anfang waren sie noch harmlos, es begann, dass Adam Blätter essen musste und Vodka klauen sollte. Im Endeffekt wurde er dann auch noch von der Clique verprügelt.
Die letzte Mutprobe war, dass er über ein gefährliches Gitter steigen musste, während alle anderen ihn mit Steinen und Flaschen bewarfen.
Daraufhin stürtzte Adam in einen Schacht, es kam Panik innerhalb der Gruppe auf. Jedem wurde klar, dass sie ein Menschenleben auf dem Gewissen hatten. Nun dachten sie sich ein raffinierten Plan aus, um diesen Vorfall zu vertuschen.
Allerdings verlief dieser Plan nicht so, wie sie es sich vorgestellt hatten.
Es kam erneut Angst und Panik in der Clique auf, es entstanden beängstigte Hierarchien. Der Schlauste in der Gruppe nahm die Zügel in die Hand und wurde unberechenbar.
Alles wurde immer komplizierter als Adam auf einmal wieder total verstört auftauchte. Da der Plan nicht fehlschlagen durfte, kam es zu einer folgenschweren Entscheidung, die alle Gruppenmitglieder verändern sollte....

Das kurz beschrieben Theaterstück hat eine Spiellänge von 90 min und ist wirklich sehr empfehlenswert.
Es ist stark geprägt von aktueller Jugendsprache, da die Schauspieler alle relativ jung waren und das Stück damit auch sehr authentisch wirkte.
Die Schauspieler haben ihre Rollen sehr gut dargestellt, da jeder von ihnen einen sehr individuellen und stark ausgeprägten Charakter spielte.
Gegen Ende des Stückes kam eine etwas längere Szene die viele überrascht hat. Aber seht es euch einfach selber an...

Am 14.04.2010 trafen wir uns mit allen Schauspielern und der Regisseurin des Theaterstückes DNA um uns über das Stück und seine Beteiligten zu unterhalten. Wir sprachen in dieser lockeren Runde über das Stück im Allgemeinen, die Theaterbühne, über die Entwicklung der Jugend bezüglich Gewalt, über unsere Gedanken und Empfindungen während und nach der Veranstaltung, über das Theater und die Schauspielerei. Diese Möglichkeit des Austausches weckte die Lust auf weitere Theaterbesuche

Artikel wurde verfasst von
den IT-Auszubildenden
des Fachbereiches Wirtschaft und Verwaltung



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