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Fürstenwalde goes Madeira

 

 



"Madeira?"

"Ja, Madeira!"

"Für 10 Wochen?"

"Ja für 10 Wochen!"

 

Der genaue Wortlaut von Anne Balow (T07) und Julia Uecker (T07) ist uns zwar nicht überliefert, aber so oder so ähnlich hatten beide reagiert, als die Entscheidung gefallen war: Die angehenden Tourismusassistentinnen absolvieren im Rahmen ihrer Ausbildung ihr zehnwöchiges Praktikum nicht in Wanne-Eickel (obwohl es sicher auch dort schöne Ecken gibt), sie fahren vom 05. Juni 2008 bis 14. August 2008 auf die Blumeninsel Madeira.

 



Vor vier Jahren legten Sabine Willer (Koordinatorin für Praktika) und Gerd Wenzel (Fachlehrer für Portugiesisch) von den Rahn Schulen in Fürstenwalde den Grundstein für den mittlerweile sehr erfolgreichen Schüleraustausch. Die bestehende Partnerschaft zwischen den Rahn Schulen Fürstenwalde und der ESCOLA DE HOTELERIA DE TOURISMO DA MADEIRA ermöglicht angehenden portugiesischen Hotelfachschülern ein Auslandspraktikum in Deutschland und angehenden staatlich geprüften AssistentInnen für Tourismus ein Praktikum auf Madeira.

 



Das anspruchsvolle Praktikum führte die Schülerinnen in den Alltag von Tourismusassistentinnen ein. Beide arbeiteten während ihres Praktikums in dem der Hotelfachschule angeschlossenen 5-Sterne-Hotel „Madeira Regency Palace“. Der Kontakt zu den Gästen stand dabei immer wieder an erster Stelle. Schnell wurden Anne und Julia im Rezeptionsbereich eingesetzt. Hier galt es, sich nicht nur in das Reservierungsprogramm des Hotels einzuarbeiten, sondern auch den Check in und Check out wahlweise in Englisch oder Portugiesisch zu meistern. Eine Herausforderung, die beide bald meisterten. Parallel dazu bot sich ihnen die Möglichkeit, die Gästebetreuung aktiv zu begleiten.

 

Das Besondere ist jedoch die Vielfalt des Praktikums, und so arbeiteten Anne und Julia in der Eventagentur „Terres de Aventura“, lernten dort die verschiedenen Buchungssysteme im Veranstaltungsbereich kennen, sammelten erste Erfahrungen als Tourguide und machten Vorschläge zur Vermarktung touristischer Angebote, wie den Levada-Wanderungen.

 

Voller neuer Eindrücke kehrten beide Anfang September in ihre Klasse zurück und mussten natürlich viel erzählen. Das Praktikum in einem fremden Land stellt sicher besondere Anforderungen – Anne und Julia aber wissen: Nie konnten sie in so kurzer Zeit so wertvolle Erfahrungen für ihre berufliche Entwicklung machen, nie konnten sie in so kurzer Zeit so viel Sprachpraxis sammeln und nie war so stark ihre Teamfähigkeit und ihre Integration in eine andere Kultur gefragt.

 

 

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