Public Viewing bei Rahnsinn
Wer auch immer die Spiele bei der Fußball-WM geplant hat –ein Herz für die deutschen Fußballfans hat er nicht: Das Gruppenspiel gegen Serbien am 18.06. war für 13:30 Uhr angesetzt. Also zu einem Zeitpunkt, wo es nicht möglich war, zu Hause mit einer Tüte Chips bequem auf der Couch lümmelnd unseren Jungs die Daumen zu drücken. Aber unser Schulleiter hatte die rettende Idee: Public Viewing. Wenn wir nicht rechtzeitig zum Spiel kommen, kommt das Spiel eben zu uns! Und für das leibliche Wohl war mit Grillwürstchen und Mineralwasser auch gesorgt.
Bewaffnet mit Glücksbringern (von der Unterhose über diverse andere Bekleidungsstücke bis hin zum Fan-Hund „Jack“) fieberten ca. 20 Auszubildende, Mitarbeiter und Gäste mit unserer Mannschaft mit und kommentierten fachkundig die Aktionen der Spieler und die Entscheidungen des Schiedsrichters. Der Auftakt gegen Australien berechtigte durchaus zu Hoffnungen – das Ergebnis war gut und die jungen Wilden gefielen durch einige sehenswerte Spielzüge. So sollte es gegen Serbien weiter gehen. Einen großen Dämpfer erhielt die Stimmung jedoch schon frühzeitig durch das Tor der Serben. Und je länger das Spiel dauerte, desto so länger wurden die Gesichter und auch beim größten Optimisten schwand noch vor Ablauf der regulären Spielzeit die Hoffnung auf ein Unentschieden.
Mein Fazit für dieses Spiel: Die Jungs sind (nicht ganz unerwartet) auf dem Weg zum 4. Stern gestolpert, haben aber noch nicht alle Chancen verspielt. Ein Sieg gegen Ghana am 23.06.2010 muss aber her, damit das Achtelfinale auch ohne Schützenhilfe sicher ist.
Artikel wurde verfasst von Jana Weber Leitende Stützlehrerin
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