Bericht zum Projekt „Wasserfässerbereich Freiland“
Die Aufstellung der beiden Wasserfässer mit einem Inhalt von ca. 1 m³ gefiel uns schon länger nicht mehr. Diese waren auf wiederverwendbaren bzw. unbrauchbaren Paletten sowie Gehwegplatten und andere Materialien nicht sehr schön aufgestellt.
Die Idee, hier einen ansehnlichen Zustand herzustellen, sollte über ein Projekt, vielleicht gemeinsam mit dem Baubereich umgesetzt werden. Also machte die WG06 sich daran, ihre Vorstellungen zu äußern und auf einen Nenner zu bringen. Wir kommen sehr schnell zu der einheitlichen Meinung: Es werden drei Mauern in der Gesamtbreite für beide Fässer und den vorhandenen Auflagerbändern an den Fässern errichtet. Danach wurde sofort dem Baubereich die Problematik geschildert und die Zusage für die Herstellung der Mauern erfolgte ohne langes Gerede. Nun wurde das Konzept für dieses Projekt erstellt. Mit der Vorlage bei der Schulleitung erfolgte eine schnelle Bestätigung.
Nachdem die Wasserfässer für die Gießarbeiten auf dem Freiland im Herbst nicht mehr gebraucht wurden, erfolgte der Rückbau. Intakte Paletten wurden bei Bedarf noch etwas repariert und für die Verwertung wettergeschützt gelagert. Mit einer Pflasterlieferung von Mobau konnten diese verrechnet werden, wodurch wir unser Pflaster kostengünstiger erhielten. Nach Festlegung des weitern Ablaufs wurde zuerst eine Bodenregulierung im Bereich durchgeführt. Nun konnten weitere Einmessarbeiten für den direkten Platzbereich und auch für die Fundamente erfolgen. An dieser Stelle staunten wir erst einmal alle, denn der Arbeitsaufwand für die weiteren Erdarbeiten und Fundamenterstellung war gar nicht so gewaltig wie gedacht. Ruckzuck wurden die Fundamente ausgehoben, Zement besorgt, Beton gemischt und der Beton sowie Plattenreste für die Fundamente eingebaut. Ab jetzt war unser Baubereich gefordert. Die Aufmaßarbeiten und Materialberechnung erfolgten sehr schnell. Danach war erst einmal Schluss mit dem Elan der Baufacharbeiter. Die Gärtner mussten bis nach ihrem Urlaub im Juli warten, um die Fässer endlich am vorgesehenen Ort aufzustellen. Zum Glück hatte sich Herr Goldstein in unserem Urlaub der Sache angenommen und gemeinsam mit den angehenden Baufacharbeitern die drei Auflagermauern errichtet. Geplant war ja von der WG06 noch das direkte Umfeld richtig schön zu gestalten.
Durch die gesamte Bauzeitverschiebung und unsere anstehende Abschlussprüfung reichte die Zeit nicht mehr aus, um alles fertig zu stellen. Somit kann unser Ausbilder mit seiner neuen Ausbildungsgruppe diese Feinarbeiten noch zu Ende führen. Schade, denn wir hätten alles auch gern im fertigen Zustand gesehen.
Artikel wurde verfasst von den Auszubildenden der WG06 des Fachbereiches Agrartechnik und dem Ausbilder Herr Nitschke.
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