3. Tag der Gesundheit
Unser Erfolgsmotto heißt: „Gesund leben, lernen und arbeiten“
Heute ist ein ganz besonderer Tag. Am Morgen stehen alle Maschinen still. Die Tür zum Stützunterrichtsraum bleibt verschlossen. Auf dem Schulhof haben sich Ausbilder, Auszubildende, Stützlehrer und Sozialpädagogen versammelt. Die Gespräche verstummen als Felix Mahler, Auszubildender zum IT- System-Kaufmann im 2. Ausbildungsjahr, an das Mikrofon tritt, um unseren gemeinsamen Tag, den „3. Tag der Gesundheit“, zu eröffnen. Wir haben viele Ideen und sind guter Dinge. Ein Blick noch zum Himmel. Das Wetter erscheint viel versprechend.
Alles beginnt ungewöhnlich spannend. Der Einsatzleiter der Feuerwehr kündigt eine Rettungsübung an. 8 Verletzte werden aus dem Haus- wirtschaftsbereich geborgen und wir sehen, wie ein Schwerverletzter medizinisch erstversorgt werden muss. Dann beginnt an vielen Ständen ein buntes Treiben. Die Besucher erfahren von uns Wissenswertes über Kräuter, alte Rezepte und die Hausapotheke. Das AOK–Mobil der Stadt berät interessierte Jugendliche bei gesundheitlichen Fragen. Außerdem werden alle Ausbildungsgruppen zur Quizteilnahme aufgefordert. Am Ende hatte der Auszubildende Marcus Zabel, 1. Ausbildungsjahr Holzbereich, die Nase vorn. Er beantwortete alle Fragen zum Thema Alkohol richtig und gewann den ersten Preis.
Besonders unsere kleinen Gäste vergessen bei Bastelarbeiten und Geschicklichkeitsspielen schon mal die Zeit und für alle Flohmarkt- liebhaber und Raritätensammler gibt es die Möglichkeit das Langgesuchte zu erwerben. Der Erlös wird einem Förderverein zur Unterstützung krebskranker Kinder gestiftet. Wir werden auch zum Ausbildungsalltag in unserer Einrichtung gefragt und verweisen auf die Schautafeln unserer Chronik, die vom Bürobereich angefertigt wurden und eine 15-jährige Ausbildungsentwicklung dokumentieren. Anschließend sind wir aber an der Reihe. Wie wollen in unserem Quiz Eckdaten erfragen. Einige Gäste möchten mehr über die Ausbildungsberufe erfahren - Eine gute Gelegenheit im Internetclub vorbeizuschauen.
Auch die Stadtmission Halle stellt sich vor und warnt vor Drogenkonsum. Später sehen wir bei der Wanderausstellung der Polizei „Kreuze auf den Straßen Sachsen-Anhalts“ mit Betroffenheit die Zahlen junger Unfalltote in Sachsen–Anhalt und allen wird klar, dass wir Verantwortung übernehmen müssen. An solch einem Tag dürfen sportliche Aktivitäten nicht fehlen. Tischtennis, Dart, Schach, Reiten und Korbballspiele stehen bereit. Ausdauer und Kraft können an den Hanteln getestet werden und es gibt Preise für alle. Auch viele ehemalige Schüler und Mitarbeiter haben uns besucht. Die Wiedersehensfreude hat gezeigt, dass die Verbundenheit zur Einrichtung bestehen bleibt. Und immer wieder hört man die gleichen Fragen: „Wie geht es dir?“ oder „Wie geht es Ihnen?“. Jeder ereignisreiche Tag geht einmal zu Ende. Unser Fazit: Wir sind überzeugt, dass es gelungen sei, diesen Tag noch fester in den Ausbildungsalltag zu verankern. Er gab uns den Ansporn für die kommenden Monate.
Artikel wurde verfasst von Birgit Gebauer |
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